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Sicherung des Empa-Standortes Thun – Verträge zwischen Kanton Bern, Stadt Thun und Empa unterzeichnet

4. Dezember 2017

Die Zukunft des Empa-Standortes Thun wurde vertraglich auf ein neues Fundament gestellt. Im November 2017 haben Regierungsrat Christoph Ammann, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern, Raphael Lanz, Stadtpräsident von Thun, und Prof. Dr. Gian-Luca Bona, Direktor der Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt), die Standortverpflichtung der Empa in Thun bis ins Jahr 2030 vertraglich geregelt. Bereits im März 2017 hatte der Grosse Rat des Kantons Bern einstimmig einen Kantonsbeitrag für die Standortsicherung und für den Ausbau der Forschungstätigkeiten im Bereich moderner Fertigungstechniken («Advanced Manufacturing») bewilligt. Die massgebenden Kreditbeschlüsse im Stadtrat von Thun waren ebenfalls bereits zuvor beschlossen worden. Das Projektvolumen der Empa für die am Standort Thun vorgesehenen Aktivitäten beläuft sich gemäss gegenwärtiger Planung auf insgesamt rund 18 Millionen Franken, an denen sich der Kanton Bern und die Stadt Thun zusammen mit knapp 10 Millionen Franken über die nächsten acht Jahre beteiligen. Der Standort im Perimeter des Entwicklungsschwerpunkts Thun-Nord soll den Charakter eines Technologie-Campus erhalten und eng mit den bestehenden Aktivitäten des Innovationsparks Biel/Bienne verknüpft werden. In unmittelbarer Nähe zur Empa sind zudem Flächen und ein Unterstützungsangebot für Start-up-Firmen vorgesehen.

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