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Neue Töne in der Standortförderung Kanton Bern

Interview mit Dr. Sebastian Friess, Leiter Standortförderung Kanton Bern

Seit 150 Tagen ist Dr. Sebastian Friess neuer Leiter der Standortförderung Kanton Bern – höchste Zeit für eine Standortbestimmung.

Sebastian Friess

Sebastian Friess, laut Ihrer Stellenausschreibung sollen Sie die neue Stimme der Berner Wirtschaft sein. Welchen Ton schlagen Sie an?

Einen selbstbewussten, denn die Berner Wirtschaft ist in guter Verfassung: Sie steht auf einem sicheren Fundament aus traditionellen und gleichzeitig innovativen mittelständischen
Unternehmen. Gleichzeitig sehen wir ein paar junge Wilde in den Startlöchern.

Als Kanton sind wir mit Innovationsprojekten wie dem Switzerland Innovation Park Biel/Bienne und der sitem-insel AG auf dem Insel-Campus aktiv dabei, die Zukunft mitzugestalten.

Wird sich die Standortförderung des Kantons Bern unter Ihrer Leitung verändern?

Es wird ein paar Veränderungen geben – diese sind unerlässlich, wenn man am Puls des Geschehens bleiben will. Da funktionieren wir wie jedes andere Unternehmen auch. Wir werden ein paar neue Formate ausprobieren, unsere Abläufe selbstkritisch hinterfragen und uns im Inneren strukturell sanft erneuern. Die Standortförderung völlig umzukrempeln, ist jedoch weder notwendig noch sinnvoll: Mein Vorgänger Denis Grisel hat eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und der Standortförderung des Kantons Bern etabliert, die auf gegenseitigem Vertrauen und Unterstützung basiert. Meine Aufgabe ist es, diese Zusammenarbeit – mit ein paar neuen Akzenten – weiterzuführen und auszubauen.

Welchen Stellenwert haben ausländische Unternehmen für die Standortförderung?

Ausländische Unternehmen, die sich in Bern niederlassen, bringen Arbeitsplätze, Fachpersonal, Know-how und Kooperationen. Zudem fördert der Input von aussen die Dynamik im Wirtschaftsraum Bern sowie unsere Reputation im In- und Ausland. Davon profitieren auch die einheimischen Firmen. Deshalb unterstützen wir ausländische Firmen bei ihrem Zuzug. Natürlich konzentrieren wir uns genauso stark auf die bereits bestehenden Akteure.

Welche Herausforderung hat die Berner Wirtschaft in der nahen Zukunft zu meistern?

Für unsere Unternehmen ist die Digitalisierung eine gewaltige Herausforderung, die bei vielen über Sein und Nichtsein entscheiden wird. Wir helfen den Unternehmen dabei, die richtigen Berater in diesen Prozessen zu finden und anhand bereits funktionierender Praxisbeispiele zu lernen. Gleichzeitig beeindruckt es mich, wie digitalisiert einzelne Unternehmen bereits sind. Das beweist: Auch wenn die Herausforderung gross ist, sie kann bewältigt werden, gerade im Kanton Bern.


Weitere Informationen

Switzerland Innovation Park Biel/Bienne – Manufacturing the future

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